18:34:46 (UTC+02:00) Donnerstag, 23. Mai 2013
Die monumentale Burg Bratislava sieht man aus großer Ferne. Ihre markante Silhouette bemerkt jeder Besucher von Bratislava. Die Erhabenheit der Burg bestärkt der Berg, auf dem sie steht. Sie erhebt sich 85 m über der Flussoberfläche der Donau.
Die Burg Devín, die auf einem mächtigen Felshügel über dem Zusammenfluss von Donau und March steht, ist eine ungewöhnlich eindrucksvolle Landschaftsdominante. „Hier“ schrieb man die älteste Geschichte der Slowaken und der Slowakei.
Eine der größten touristischen Attraktionen der Nordslowakei ist die Burg Orava, errichtet wie ein „Adlerhorst“ auf einem Felsen über dem Fluss Orava in Oravský Podzámok. Sie war Komitatsburg und Sitz des Herrschaftsguts Orava, zu dem fast die gesamte Region Orava gehörte.
Den östlichen Horizont der Region Zips beherrscht die große Silhouette der Burg Spišský hrad, die mit einer Ausdehnung von fast 4 ha einer der größten Burgruinenkomplexe Mitteleuropas ist. Im Jahr 1993 wurde Spišský hrad und die Kulturdenkmäler der nahen Umgebung in das Verzeichnis des Weltkultur- und Naturerbes der UNESCO eingetragen.
Eine Dominante der Stadt Trenčín und der gesamten Region Považie ist zweifellos die Burg Trenčiansky hrad auf einem steilen Felsen. Zusammen mit der Burg Spišský hrad und der Burg Devín ist sie eine der größten in Europa.
Im Tal des Flusses Slaná, nordwestlich von Rožňava in der Ostslowakei steht das zweistöckige „Märchenschloss“ Betliar mit vier Ecktürmen – ein repräsentativer Jagdsitz inmitten eines wunderschönen englischen Landschaftsparks mit romantischen Bauten, einer künstlichen Höhle und einem Wasserfall.
Das Juwel von Bojnice, einem Städtchen bei Prievidza, ist das „Märchenschloss” Bojnický zámok, eines der am meisten besuchten und schönsten Schlösser, nicht nur in der Slowakei, sondern auch Mitteleuropa.
Im Ortsteil von Spišská Belá in der Ostslowakei, genannt Strážky, steht ein Schloss, das ein Prunkstück der Renaissancearchitektur der Slowakei ist.
Die schönste Burg in den Kleinen Karpaten, die sich nur einige zehn Kilometer von Bratislava befindet, ist eine der bestens erhaltenen Burgen mit dem Namen Červený Kameň. Im 16. Jahrhundert wurde sie zur monumentalen Festung mit Fortifikationssystem umgebaut und gehörte zur Spitze der damaligen militärischen Abwehrstrategie.
Die Dominante der Stadt Kežmarok ist die Burg Kežmarok, die sich in die Geschichte des Tourismus als Ausgangspunkt der ersten bekannten Wanderung in die Hohe Tatra eingetragen hat.
Östlich von Rožňava ragt von einer markanten kahlen Erhebung, die den Talkessel Rožňavská kotlina beherrscht, die Burg Krásna Hôrka auf. Zu ihren besonderen Sehenswürdigkeiten gehört die Mumie von Sofia Andrássy-Serédy, die Mór Jókai als Motiv für seinen Roman die Weiße Frau von Levoča diente.
Die Dominante der Stadt Levice ist die Ruine der Burg Levice, vom Ende des 13. Jahrhunderts. Man errichtete sie auf einem felsigen Vulkanvorsprung über den Sümpfen des Hron zum Schutz der Straße zu den Bergbaustädten der Mittelslowakei.
Über Stará Ľubovňa im nordöstlichen Teil der Region Zips ragt von einem 71 m hohen Kalksteinfelsen die Burg Ľubovňa auf. In der Vergangenheit trafen sich hier gekrönte Häupter, man versteckte auf der Burg die polnischen Kronjuwelen, hielt Móric Beňovský, einen adligen Abenteurer und König von Madagaskar, hier gefangen.
Die zentrale Dominante der ältesten slowakischen Stadt Nitra ist die Burg Nitra, errichtet auf der Stelle einer mächtigen slawischen Burgstätte, dem Sitz der Fürsten von Nitra und Herrscher über Großmähren. Heute ist sie der Sitz des Bistums Nitra.
Der Stolz der Gemeinde Topoľčianky, nördlich von Zlaté Moravce in der Westslowakei am Fuß des Gebirges Tribeč, ist ein ausgedehnter englischer Park mit einem malerischen klassizistischen Kastell, das den Südflügel eines älteren Schlosses bildet.
Das Militärmuseum in der ostslowakischen Stadt Svidník hat seinen Sitz in einem Gebäude, das die Form einer Panzermine hat. Der Grund dafür ist, dass die Ausstellung ein interessantes Zeugnis über den Verlauf der Karpaten-Dukla-Operation im Jahr 1944 ablegt.
Die Schiffsmühle in Kolárovo im Südwesten der Slowakei ist das letzte Exemplar einer schwimmenden Mühle und die einzige Schiffsmühle der Slowakei. In der Mühle hat das Wassermühlenmuseum seinen Sitz.