Die Niedere Tatra ist nach der Hohen Tatra das zweithöchste Gebirge der Slowakei und ist zu jeder Jahreszeit ein gesuchtes Erholungsgebiet.
Den westlichen Teil bilden die Ďumbierske Tatry (der höchste Punkt Ďumbier – 2 043 m) und den östlichen Teil die Kráľovohoľské Tatry (der höchste Punkt Kráľova hoľa – 1 946 m, unterhalb dessen die vier bedeutenden slowakischen Flüsse – Hron, Váh, Hornád und Hnilec entspringen).
Zu den am meisten aufgesuchten Tälern gehören die Täler Jánska dolina und Demänovská dolina, wo die Höhlenforscher mehr als 170 Höhlen und Klammen entdeckten. Das ausgedehnteste und gleichzeitig bedeutendste Höhlensystem in der Slowakei ist das System der Höhlen Demänovské jaskyne mit einer Länge von 30 km. Neun verbundene Höhlen bilden es, von denen die Höhlen Demänovská jaskyňa slobody und Demänovská ľadová jaskyňa zugänglich sind.
Wandertouristen steigen gern auf die höchsten Gipfel der Niederen Tatra Chopok und Ďumbier auf, die einen attraktiven Ausblick auf nahezu die Hälfte der Slowakei bieten und Bestandteil der schönsten slowakischen Kammwanderung sind.
Das bedeutendste Winter- und Sommer-Tourismuszentrum ist Jasná auf der Nordseite der Niederen Tatra.
Quelle: Vydavateľstvo Dajama