Das Gasmuseum wurde vom staatlichen Unternehmen Slovenský plynárenský priemysel im März 1996 anlässlich 140 Jahre der Entstehung von Gaswerken in der Slowakei gegründet.
Slowakisches Gasmuseum Bratislava
Alles fing 1992 mit der Ausstellung "Beim Licht der Gaslampen" an, die in Zusammenarbeit mit dem Historischen Museum des Slowakischen Nationalmuseums entstand. Auf den einige Jahrzehnte dauernden Sammelfleiß von Pavel Hrádek und weiteren ehemaligen Mitarbeitern Bratislavaer Gaswerkes, dank denen zahlreiche historische Exponate erhalten blieben, knüpfte die Entstehung des Gasmuseums an.
Die Liebhaber der Gasgeschichte in der Slowakei besuchten bis vor kurzem noch das Gasmuseum, das seit 2007 den Namen Slowakisches Gasmuseum trägt und über 400 Exponate besitzt.
Das Museum ist in fünf Teile gegliedert:
I. Eintritt - ein altes Mustersträßchen mit Häuserfassaden und Gaslampen vom Ende des 19. Jahrhunderts. In diesem Teil des Museums befinden sich zwei kleinere Ausstellungen - der Prokurist und das Laboratorium.
II. Pavillon der Geschichte - die Hauptausstellung des Museums. Hier fängt die Beschreibung der Weltgeschichte der Gaswerke mit einer Präsentierung des Herstellungsprinzips des Leuchtmediums "Leuchtgas" an.
III. Pavillon der Gegenwart - wird noch aufgebaut. Ein Teil der den Abbau, Transport, Verarbeitung und Nutzung des Erdgases dokumentierenden Exponate befindet sich bereits im Museum. Wegen der Übermaße der ursprünglichen Anlagen werden Modelle und Nachbauten zur Schau gestellt.
IV. Freilicht-Ausstellung - dieser Teil befindet sich noch in der Vorbereitungsphase - es werden gerade die gesammelten übergroßen Exponate installiert.
V. Depositar - darin werden Exponate aufbewahrt, die nicht im Museum, sondern in einem separaten Gebäude am Museum ausgestellt werden.
Das slowakische Gasmuseum befindet sich in renovierten Räumlichkeiten des Gebäudes ehemaligen Herstellungsbetriebs für Leuchtgas des zweiten Bratislavaer Gaswerkes in Mlynské nivy aus dem Jahr 1935. Die Gebäude des ehemaligen Dampfkesselraumes mit einem Fabrikschornstein, des chemischen Laboratoriums und der Teerwirtschaft sind als staatliche Kulturdenkmäler eingetragen.
Quelle: Slovenské plynárenské múzeum Bratislava